HOCHTIEF übernimmt Facility-Management im UNESCO-Welterbe Zollverein
Essen 14.12.2009
Betrieb von Gebäudetechnik und Infrastruktur unter Denkmalschutzauflagen - HOCHTIEF errichtete Zeche und Kokerei in den 1930er Jahren
HOCHTIEF Facility Management wird ab 1. Januar 2010 für zunächst drei Jahre das technische, kaufmännische und infrastrukturelle Gebäudemanagement des UNESCO-Welterbes Zeche und Kokerei Zollverein in Essen übernehmen. Dazu schloss das Unternehmen eine entsprechende Vereinbarung mit der Stiftung Zollverein, die eine optionale Verlängerung um weitere drei Jahre vorsieht. Über das Auftragsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart. HOCHTIEF hatte das Industrieareal 1931 im Bauhaus-Stil errichtet. Das Denkmal der Industriekultur erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von über 660.000 Quadratmetern, die künftig von HOCHTIEF Facility Management betrieben wird. Zum Areal zählen 30 Gebäude, darunter die ehemaligen Zechenanlagen sowie die daran anschließende Kokerei und künftig auch das neue Ruhr Museum. HOCHTIEF wird die Gebäudetechnik dieser Immobilien unter Berücksichtigung von Denkmalschutzauflagen betreiben und instand halten. Zudem übernimmt das Unternehmen auf dem Gelände zahlreiche infrastrukturelle Aufgaben. Die Facility-Manager werden außerdem die Betriebskosten überwachen, Teile des Mietmanagements leisten und zahlreiche Veranstaltungen auf Zollverein, vor allem während der Kulturhauptstadt 2010, unterstützen. Eine weitere Aufgabe von HOCHTIEF ist es, mittels modernem Energiemanagment die Energiekosten des Weltkulturerbes zu senken.